transösophageale Echokardiographie (TEE)

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Diese Methode stellt eine besondere Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall dar:
Nach örtlicher Betäubung des Rachens und in der Regel Injektion eines Beruhigungsmittels wird, ähnlich wie bei einer Gastroskopie, ein kleinfingerdicker Schlauch in die Speiseröhre, anschließend auch in den Magen, geschoben. Von hier aus kann wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum Herzen eine exakte Diagnostik bestimmter Herzstrukturen durchgeführt werden. Insbesondere können die Herzvorhöfe, die Scheidewand zwischen den Herzvorhöfen und die Herzklappen sehr gut gesehen werden, ebenso die Brustschlagader und die sogenannten Lungenvenen und –arterien.

Gerinnsel im Herzen werden am zuverlässigsten mit dieser Methode gesehen.

Weitere Indikationen für die Durchführung einer TEE sind: Verdacht auf Herzinnenhautentzündung (Endokarditis), Abklärung von krankhaften Veränderungen der Herzscheidewand, Abklärung von Veränderungen der Brustschlagader. Ferner ist diese Untersuchung oft hilfreich bei der Beurteilung von Herzklappenfehlern (genauere Darstellung!) und zur allgemeinen Beurteilung des Herzens, wenn bei der UKG-Untersuchung, die von der Brustwand aus durchgeführt wird, keine ausreichende Darstellbarkeit besteht.

Zur TEE-Untersuchung sollten Sie mindestens 4 Stunden nüchtern sein, evtl. erforderliche Tabletten können am Morgen der Untersuchung, allerdings mit wenig Flüssigkeit genommen werden. Wegen der Möglichkeit der Gabe eines Beruhigungsmittels sollten Sie so planen, dass Sie nach der Untersuchung nicht selbst mit dem Fahrzeug nach Hause fahren.

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