Polypektomie

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Was sind Darmpolypen und wie werden sie entfernt ?

Darmpolypen sind in der Regel primär gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut. Meist handelt es sich dabei um sog. Adenome, die normalerweise langsam wachsen. Dabei können sie sich zu Darmkrebs entwickeln.

Das Risiko für Darmpolypen bzw. Darmkrebs hängt von vielen Faktoren, wie erbliche Veranlagung (familiäres Darmkrebsrisiko), zunehmendes Alter, balaststoffarme, fleisch- und zuckerreiche Kost, oder vermehrter Alkohol- und Nikotinkonsum ab.

Wird ein Polyp bei der Dickdarmspiegelung entdeckt, so kann dieser in der Regel gleich entfernt werden. Polypen unter 5 mm Größe werden mit einer Zange abgetragen. Bei Polypen ab 5 mm Größe verwendet man eine kleine Drahtschlinge, die über den Polypenstiel gelegt und dann zugezogen wird. Ein durch die Drahtschlinge geleiteter hochfrequenter Strom schneidet aufgrund der Hitzeeinwirkung den Polypen ab. Gleichzeitig verschließt die Hitze auch die durchtrennten Blutgefäße.

In sehr seltenen Fällen ist aufgrund der Größe oder Lage des Polypen eine endoskopische Entfernung nicht möglich. Bei diesen Patienten ist häufig eine spätere Darmoperation erforderlich.

Müssen nach Polypabtragung Kontrollen durchgeführt werden?

Patienten bei denen bereits Darmpolypen festgestellt oder entfernt wurden, haben eine höhere Neigung erneut Polypen zu bilden, deshalb sind regelmäßige Kontrollen erforderlich. Der Zeitpunkt der erneuten Kontrolle ist vom individuellen Befund abhängig.

Nach Entfernung von Polypen ohne bösartige Zellen sollte in der Regel die Kontrolldarmspiegelung nach 3 Jahren erfolgen.

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